Immer mehr Kurzsichtige

Immer mehr Kurzsichtige  

Die moderne Gesellschaft ist bildschirm-orientierter denn je. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen geht ohne Handy oder Tablet heute kaum mehr etwas. In Asien gibt es Länder, wo bereits über 80% aller Schüler und Studenten kurzsichtig sind. Auch bei uns nimmt der Trend zu Kurzsichtigkeit immer mehr zu. Warum das? Im Grunde genommen ist ein kurzsichtiges Auge einfach zu lang gebaut oder die Hornhaut zu stark gewölbt. Das bedeutet, dass die visuellen Impulse in Form von Lichtstrahlen bei dem Blick in die Ferne vor der Netzhaut zu einem Bild vereinigt werden. Korrekt wäre, dass dies auf der Netzhaut selbst geschieht. Somit werden Objekte auf Distanz verschwommen wahrgenommen. Mehrere Forschungen bestätigen, dass der ständige Blick in die unmittelbare Nähe eines Bildschirms und der Mangel an natürlichem Tageslicht die Kurzsichtigkeit im Wachstum fördern können. Junge Menschen lieben Bildschirme, obwohl es gerade bei Kindern besonders wichtig wäre, dass die Augen sich ganz natürlich entwickeln können. Mit frischer Luft, Bewegung, genügend Schlaf und einem selbstverständlichen Sehen auf alle Distanzen.

 

In der Nähe sieht das kurzsichtige Auge dagegen auch ohne Brille oder Kontaktlinsen klar und deutlich. Darum der Begriff ‚Kurzsichtigkeit’. Wird das unscharfe Sehen in die Ferne nicht rechtzeitig fachgerecht korrigiert, kann der Körper mit Kopfschmerzen, Blend-Empfindlichkeit oder mit Seh-Problemen bei Dämmerung und in der Nacht reagieren. Wird hingegen nach neustem Stand der Technik korrigiert, kann Kurzsichtigkeit mit der richtigen Sehhilfe nicht nur behoben, sondern auch verlangsamt und in gewissen Fällen sogar gestoppt werden. Oft tritt in Verbindung mit Kurzsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung auf. Sie kann ebenfalls problemlos korrigiert werden. Allerdings braucht es dafür erfahrene Experten, die nach neusten Standards ausgebildet sind und mit neusten technischen Geräten arbeiten. Die Fortschritte in Optometrie und Augenoptik sind enorm.